Die Kunst ein Kinderzimmer einzurichten
Natürlich ist es bei der Einrichtung eines Kinderzimmers nicht damit getan, die nötigsten Möbel wie Bett und Schreibtisch aus Omas Keller zu holen und den Kleinen aufs Auge zu drücken. Spätestens wenn Mode- und Konsumdruck der Schulfreunde greifen, stößt das auf erhebliche Gegenwehr. Ebenso verpönt sind die Sperrholzwüsten aus den 80ern, auch wenn aus finanziellen Gründen und der leichten Pflegbarkeit sehr verlockend erscheinen.
Wichtig ist stets, daß den Kindern selbst eine gewisse Gestaltungsfreiheit bei der Einrichtung des Kinderzimmers eingeräumt wird. Dazu gehört auch, und das fällt mancher Hausfrau schwer, daß die Möbel auch mit eigenen Motiven verziert werden dürfen. Speziell bei renitenter werdenden Teens sollte man hier stets großzügig hinwegsehen.
Anders als z.B bei der Dekoration eines Wohnzimmer unterliegt das Kinderzimmer natürlich auch einer größeren, modisch bedingten, Fluktation. Größere Ausgaben, mag der Nachwuchs noch so quengeln, rechnet sich also meist nicht, da der 12jährige Punk in 3 Jahren evtl. BWL studieren will und mit der alten Einrichtungen nur noch so schnell wie möglich abschliessen will.
Zu empfehlen sind oftmal, natürlich nur bei persönlicher Eignung, Bastelarbeiten, die ein hohes Mass an Individualiät bieten. Ein aus alten Rohren verschraubtes Bettgestell, Schreibtische aus künstlerisch verzierten Platten oder eigener Wandschmuck ist natürlich nie verkehrt.
