Mai 04




Wilson-Kammer, Nebelkammer, nach C.T.R. Wilson benannter kernphysikalischer Strahlungsdetektor zur Sichtbarmachung der Bahnspuren von atomaren Teilchen als Kondensstreifen; durch adiabatische Expansion eines Wasser-Alkohol-Dampfgemisches (z.B. durch Bewegung eines luftdichten Kolbens; Kolbenexpansionskammer) treten kurzzeitig perlschnurartige Kondensationen an Ionenspuren auf, die photographiert und ausgewertet werden können; Expansion, Ausleuchtung und Aufnahme werden in diesen Kammern meist durch das zu bestimmende Teilchen selbst gesteuert. Wenn die Nebelkammer in einem homogenen Magnetfeld liegt, können aus der Bahnkrümmung des Teilchens seine Energie und sein Ladungsvorzeichen berechnet werden.

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