Moseleysches Gesetz
Moseleysches Gesetz, Gesetz aus der Atomphysik, nach dem die Frequenz bzw. Quantenenergie der Spektrallinie einer charakteristischen Röntgenstrahlung proportional mit dem Quadrat der Ordnungszahl (Kernladungszahl) des Antikathodenmaterials zunimmt; gilt vor allem für die K-Serie (die anderen Serien weisen Abweichungen auf). Das Moseleysche Gesetz gab in der Entwicklung der Atomphysik die Möglichkeit zur Voraussage des Vorhandenseins von noch nicht bekannten Elementen (aufgrund von Lücken bei bestimmten Ordnungszahlen in dem von Moseley aufgestellten Schema).
