Magnus-Effekt
Magnus-Effekt, ein nach H.G. Magnus benannter Effekt der Strömungslehre, nach dem ein in einer Gas- oder Flüssigkeitsströmung rotierender, z.B. zylindrischer Körper, dessen Rotationsachse senkrecht zur Strömung steht, eine senkrecht zur Achsen- und Strömungsrichtung gerichtete Kraft erfährt; spielt eine Rolle bei der Abweichung rotierender Geschosse und »angeschnittener« Golf-, Tischtennis und Tennisbälle (z.B. »slice«-Bälle, »Topspin«-Bälle) von der eigentlichen Flugbahn. Der Magnus-Effekt wurde versuchsweise z.B. zum Flettner-Rotor-Schiffsantrieb verwendet.
