Gut versichert und 30 Prozent gespart

Weit über 1000 Euro gibt jeder Deutsche jedes Jahr für Versicherungen aus. Das ist zu viel. Sie können nämlich besseren Schutz für erheblich weniger Geld bekommen. Viele Familien träumen von 2 Wochen-All-inclusive-Urlaub mit Kinderbetreuung. Doch bei vielen Familien reicht das Urlaubsgeld nicht. Beim Kassensturz auf der Suche nach Sparmöglichkeiten kommt auch der Versicherungsordner auf den Tisch. Hausratversicherung, Privathaftpflicht, Wohngebäudeversicherung, Rechtsschutz, Risikoleben und Kfz-Versicherung kosten im Jahr über 1000 Euro.

Wenn man zu günstigeren Anbietern wechselt, lassen sich locker 30 Prozent sparen, ohne das bei den Leistungen Einschränkungen hingenommen werden müssen. Der Wechsel bei Haftpflicht, Hausrat, Wohngebäude und Rechtsschutz geht problemlos. Einfach in den Versicherungspolicen nachschauen, wann das neue Versicherungsjahr beginnt und dann drei Monate eher kündigen. Sollte vorher ein Schadenfall eintreten, kann die Police sogar mit Monatsfrist gekündigt werden. Für die verbleibenden Monate für die schon Beitrag gezahlt worden ist, gibt es antei lig Prämie zurück. Das gibt es erst, seit das reformierte Versicherungsvertragsgesetz in Kraft ist.

Ob der Wechsel bei der Risikolebensversicherung wirklich lohnt, hängt davon ab, wieviel Zeit seit dem Abschluss der jetzigen Police vergangen ist, denn wie bei den anderen Personenversicherungen bestimmt das Eintrittsalter die Prämienhöhe. Bei der Autoversicherung der Familie lohnt einmal jährlich der Policencheck, wenn im Herbst auf Basis der Typklassenumstufungen die neuen Tarife von den Versicherungen bekannt gegeben werden. Gerade Kfz-Policen bieten eine Fülle an Sparmöglichkeiten.

Ändern sich die Lebensverhältnisse (Hochzeit, Scheidung, Geburt eines Kindes, Hausbau etc.), dann muss der Versicherungsschutz angepasst werden. Bei Haftpflicht- und Rechtsschutzpolicen ist der Unterschied zwischen Single- und Familienpolicen gering. Je eine gemeinsame Police erspart also fast 100 Prozent Beitrag. Übrigens: Wer sich beim teuersten Anbieter auf dem Markt versichert, zahlt doppelt so viel wie beim günstigsten.