Okt 31




Die Anforderungen, die an einen guten Fahrradreifen gestellt werden, variieren mit dem Einsatzbedingungen. Je nach Anwendungsgebiet müssen unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden.

Ein Rad beispielsweise, das im Alltagsbetrieb in der Stadt benutzt wird, benötigt normal stabile und langlebige Reifen mit mittlerer Auflagefläche, d.h. Kontaktfläche zur Straße. Es werden verschiedene Profilarten mit unterschiedlichen Tiefen und Rollwiderständen angeboten. Vorteilhaft sind darüber hinaus reflektierende Flanken für bessere Erkennung bei Dunkelheit.

Ein Rennrad hingegen oder auch ein Tourenrad, mit dem höhere Geschwindigkeiten erzielt werden sollen, benötigt einen Fahrradreifen , der einen möglichst geringen Rollwiderstand bietet. Diese Gummis sollten daher schmal und die Auflagefläche entsprechend gering sein. Zudem sollten sie hohem Druck standhalten, denn die Walkarbeit, die ein mit Luft gefüllter Reifen verrichten muss, hängt von der Höhe des Reifendrucks ab.

Von weniger Bedeutung ist bei solchen Produkten das Profil – man beschränkt sich auf ein sehr feines oder lässt es völlig weg. Solche High Tech Reifen reagieren empfindlicher auf Stöße und scharfkantige Gegenstände und müssen aufgrund der höheren Belastungen in der Regel häufiger ersetzt werden.

Ganz anders die Situation im Gelände. Mountain- und zum Teil auch Trekkingbikes verlangen situationsbedingt nach breiten Reifen mit grober Stollenstruktur, die dem Fahrrad eine möglichst große Auflagefläche verleihen und guten Grip auch unter schwierigen Untergrundbedingungen bieten. Hohes Tempo ist hier zweitrangig und kann mit einer solchen Bereifung auch nicht erzielt werden.

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