Dosieranlagen mit Wasserkraft

Modernste Dosieranlagen arbeiten auch mit Wasserkraft.

Dosieranlagen werden in der Regel elektrisch betrieben. Es gibt aber einen Anwendungsbereich, in dem die Dosiertechnik ganz ohne Fremdenergie mit Wasserkraft auskommt. Es geht um einen Bereich, wo dem Wasser weitere Flüssigkeiten zugemischt werden sollen. Hier kann man natürlich eine Dosieranlage einsetzen, die elektrisch angetrieben wird und die Flüssigkeiten in der vorgegebenen Menge dem Wasserstrom beimengt.

Eine andere Möglichkeit sind Dosieranlagen, die von dem sie durchströmenden Wasser angetrieben werden. Ihre Energie beziehen sie aus dem Druck, mit dem das Wasser im öffentlichen Leitungsnetz zur Verfügung gestellt wird. Diese Energie treibt ein Dosiersystem an, das dann die weiteren beizumengenden flüssigen Substanzen bereitstellt. Dabei können diese Systeme auch sehr exakt arbeiten. Sie werden nicht elektronisch geregelt, sondern arbeiten rein mechanisch. Aber mit ihrer ausgeklügelten Mechanik sind sie in der Lage, auch auf Veränderungen z. B. des Wasserdrucks zu reagieren. Sie stellen immer die exakt gleiche Menge der beizumischenden Flüssigkeiten zur Verfügung. Diese Menge wird einmal eingestellt. Den Rest erledigt die Dosiertechnik automatisch, ohne dass ein Eingriff zur Bedienung notwendig wird.

Diese Dosiergeräte gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Damit können sie auch unterschiedlichen Anforderungen angepasst werden, sowohl dem gesamten Flüssigkeitsstrom als auch der Menge der zugeführten Substanzen. Außerdem kann nicht nur eine weitere Flüssigkeit dem Wasser beigemengt werden, hier können mehrere Flüssigkeiten gleichzeitig zugeführt werden, und das auch in jeweils unterschiedlichen Mengen.

Damit sind diese wassergetriebenen Dosieranlagen eine kostengünstige Alternative zu anderen Verfahren, die zusätzliche elektrische Energie benötigen. Nur mit der Kraft des Wasserdruckes aus der Leitung kann die Beimischung von mehreren Flüssigkeiten zum Hauptbestandteil Wasser erreicht werden.