Röntgenstrahlen

Röntgenstrahlen, X-Strahlen (von englisch x-rays), energiereiche, kurzwellige, durchdringende elektromagnetische Strahlung, die beim plötzlichen Abbremsen (Bremsstrahlung) schneller Elektronen (Kathodenstrahlung) im Antikathodenmaterial und als charakteristische Strahlung aus Quantenübergängen zwischen den inneren Elektronenschalen angeregter Atome entsteht; die Wellenlängen reichen von unter 10-3 nm bis über 10 nm (harte bzw. weiche Röntgenstrahlung). Das Durchdringungsvermögen (Härte) der Röntgenstrahlen hängt unter anderem direkt von der angelegten Hochspannung in der Röntgenröhre ab. Der Nachweis der Strahlung erfolgt mit Geigerzähler, Ionisationskammer, Szintillationszähler und photographisch. Röntgenstrahlen finden zahlreiche Anwendungen in Naturwissenschaften (z,B. Röntgenstrukturanalyse, Röntgenastronomie), Medizin (z.B. Röntgendiagnostik und Röntgentherapie) und Technik.


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