Szilard-Chalmers-Effekt

Szilard-Chalmers-Effekt, nach L. Szilard und T.A. Chalmers benannte Änderung des chemischen Bindungszustands von radioaktiven Atomen nach Einfang von Neutronen mit anschließender Emission von Elementarteilchen (z.B. Gammaquanten). Der dabei freiwerdende Energiebetrag verteilt sich als Bewegungsenergie (Rückstoßenergie) auf das Elementarteilchen und das entstandene Radionuklid und ist meist höher als die Bindungsenergie des Moleküls, wodurch das Radionuklid-Atom (Rückstoßatom, »heißes Atom«) durch Rückstoß aus dem Molekül- Verband herausgeschleudert wird und nachfolgend chemisch abgetrennt werden kann.


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