Skelettbildungen

Als Skelettbildungen bezeichnet man alle Stützsubstanzen des Tierkörpers, an denen Muskeln ansetzen. Dabei wird unterschieden zwischen Außenskeletten , die gleichzeitig als Körperbedeckung dienen, und Innenskeletten . Außenskelette finden sich bei Gliederfüßern (Chitinpanzer) und Muscheln (Schalen). Innenskelette sind für die Chordatiere charakteristisch. Diese besitzen als Grundelement ihres Skeletts dauernd oder zumindest embryonal angelegt eine Chorda (Rückensaite). Bei allen Wirbeltieren (von den Fischen ab) entwickelt sich daraus ein knorpeliges oder knöchernes Achsenskelett, das dann die ursprüngliche Chorda mehr und mehr verdrängt. Das neue Achsenskelett besteht aus einzelnen Wirbelkörpern und wird als Wirbelsäule bezeichnet. Nur in den Zwischenwirbelscheiben (Bandscheiben) bleiben auch noch bei den Säugern Reste der Chorda erhalten. Von den Wirbeln aus entstehen in der Rumpfregion Knorpel- oder Knochenspangen, die als Rippen bezeichnet werden. Sie sind mit den Wirbelkörpern gelenkig verbunden.


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