Siemens-Martin-Verfahren

Siemens-Martin-Verfahren, benannt nach A.F. und Sir W. Siemens sowie P. und E. Martin, dient der Massenstahlerzeugung aus Roheisen und Eisenerz bzw. Schrott: das entsilicierte Roheisen und der Schrott bzw. das Eisenerz werden durch einen Chargierkran in den mit Chrom-Magnesit-Steinen ausgemauerten Siemens-Martin-Ofen eingefahren. Der unter Druck einströmende Brennstoff (Teeröl, Gas) wird mit der in Regenerativkammern auf 1300 °C erhitzten Luft verbrannt, wobei die frei werdende Energie das Einsatzgut zum Schmelzen bringt. Die Abgase heizen die zweite Regenerativkammer auf. Die Schmelzleistung beträgt rund 30 t Rohstahl/h.


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