Nach der Herkunft werden Pigmente nach ihrer chemischen Zusammensetzung, also in organische und anorganische Pigmente unterteilt. Eine weitere mögliche Unterscheidungsart ist die Herkunft, so wird in künstliche und natürliche Pigmente getrennt.
Pigmentpulver liegt in Form von kleinen Kristallen vor. Dieses Pulver wird als Korn bezeichnet. Es gilt die Regel je kleiner das Korn, umso höher die Farbstärke des Pigmentes. Pigmente mit einer Korngröße über 1/100 Millimeter werden als grobkörnig bezeichnet. Dazu gehören nicht nur Azurit, Malachit und Grünspan. Als mittlere Korngrößen werden Pigmente mit Abmessungen zwischen 1/100 und 1/1000 Millimeter bezeichnet, wie Cadmiumgelb oder auch Zinnober. Ruß, Indigo und Berlinerblau sind feinkörnige Pigmente mit einer Korngröße kleiner als 1/1000 Millimeter. Daher sind diese am farbintensivsten. Unter Zuhilfenahme eines Bindemittels können diese Pigmente durch andere Malschichten dringen und diese einfärben. Das wird vor allem dort erwünscht, wo die Papierfaser gefärbt werden soll, wie beim Kunsthandwerk der Aquarellmalerei. Neben der Farbstärke eines Pigmentes bestimmt weiterhin seine spezielle Farbigkeit den
Grad der Einfärbung. Bunte Pigmente können weiße Pigmente verfärben. Weiße Pigmente dagegen hellen bunte oder schwarze Pigmente auf, schwarze Pigmente verdunkeln Farben und die weißen Pigmente.


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