Mond-Verfahren
Gepostet am Mai 2, 2007 in ChemieMond-Verfahren, Mond-Prozeß, Niederdruckcarbonyl-Verfahren, dient der Gewinnung von sehr reinem Nickel aus meist sulfidischen Erzen, die in Schacht- oder Flammöfen zu Rohstein verarbeitet und in einem anschließenden Verblaseprozeß in einen eisenfreien Feinstein überführt werden. Der totgeröstete Nickelfeinstein wird durch Schwefelsäure von einem Großteil seines Kupfergehalts befreit, der oxidierte Nickelrückstand mit Wasserstoff bei 400 °C reduziert und anschließend mit Kohlenmonoxid bei 50 °C zu Nickeltetracarbonyl (Ni(CO)4) überführt. Zuletzt erfolgt im Zersetzer bei 200 °C die Spaltung in Nickel (Ni) und Kohlenmonoxid (CO), wobei sich der Nickel auf in den im Zersetzer befindlichen Nickelgranalien niederschlägt.
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