Hardy-Weinberg-Regel
Gepostet am Mai 1, 2007 in MathematikHardy-Weinberg-Formel, nach G.H. Hardy und W. Weinberg benanntes Gesetz der Populationsgenetik mit der Aussage, daß in einer »idealen Population« die prozentuale (relative) Häufigkeit (Frequenz), mit der bestimmte Allele im Genpool vertreten sind, über die Generationenfolge hinweg unverändert bleibt (= Stabilität der Allelenfrequenz, Statik in einer idealen Population). Unter den Bedingungen einer idealen Population lassen sich die Allelenfrequenzen über beliebig viele Generationen mittels der von Hardy und Weinberg angegebenen mathematischen Beziehung berechnen. Da Evolution auf einer Veränderung der Allelenfrequenzen in der Generationenfolge beruht, Allelenfrequenzen in idealen Populationen nach der Hardy-Weinberg-Regel jedoch konstant bleiben, gibt es in einer idealen Population im Gegensatz zur natürlichen Population keine Evolution.
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