Die Einkaufs-Sucht
Gepostet am Okt 9, 2007 in GesellschaftDie Kaufsucht, ist keine eigene Krankheit im herkömmlichen Sinn, ihr liegt eine Persönlichkeitsstörung zugrunde, sie wird wie die Arbeitssucht zu den Zwangsstörungen gerechnet. Kaufsüchtige haben ein vermindertes Selbstwertgefühl und verdrängen negative Gefühle und Frust mit ihren Einkäufen. Wer kaufsüchtig ist, kauft nicht um persönlich zu besitzen, sondern unterliegt einem Zwang, dies tun zu müssen. Die von dieser Zwangsstörung betroffenen sind Statistiken zufolge zu 90 Prozent Frauen. die gekauften Waren werden oft nicht mal ausgepackt, sondern in der Wohnung gelagert oder weggeworfen. Die Einkaufs-Sucht lässt sich mit einer Verhaltenstherapie behandeln. Oft begeben sich kaufsüchtige erst in ärztliche Behandlung, wenn ihnen die Schulden durch ihren ständigen Drang einzukaufen über den Kopf gewachsen sind. Diese Sucht kann ganz harmlos beginnen, indem bei Ärger oder Frust einfach eingekauft wird, nach dem Kauf verspürt man Erregung und Freude.
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