Down-Syndrom

Down-Syndrom, Mongolismus, Trisomie 21, genetisch bedingte Erkrankung durch chromosomale Störung (Chromosomenanomalie), wobei das Chromosom 21 dreifach nachweisbar ist; Folge ist eine Fehlentwicklung des Organismus, die sich unter anderem in Minderwuchs, schräger Augenstellung mit Epikanthus (»Mongolenfalte«), breiter Nasenwurzel, tief sitzenden Ohren, vergrößerter Zunge, Muskelschwäche, Unterentwicklung von Kiefer und Zähnen, großer Lücke zwischen 1. und 2. Zehe (Malayenfuß) und Debilität manifestiert; hinzu kommen häufig Mißbildungen innerer Organe, wie Herz und Darm. Auf ca. 600 Geburten kommt 1 Geburt mit Down-Syndrom. Die geistige Entwicklung bleibt meist auf der Stufe eines 6-7-Jährigen. 75% sterben vor Eintritt der Pubertät, 90% vor dem 25. Lebensjahr. Das Risiko, ein mongoloides Kind zu gebären, ist bei älteren Müttern größer; manchmal ist eine familiäre Häufung zu beobachten.


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