Brownsche Molekularbewegung

Brownsche Molekularbewegung, thermische Bewegung, nach R. Brown benannte andauernde ungeordnete Zitterbewegung von suspendierten Teilchen (in der Biologie auch von Zellen, Organellen, Zellfragmenten) oder auch von besonders leichten Instrumententeilen, verursacht durch Stöße einzelner Moleküle des umgebenden flüssigen oder gasförmigen Mediums aufgrund seines Wärmeinhalts; von Einstein und Smoluchowski 1905 zur Bestimmung der Avogadro- Konstante (Loschmidtsche Zahl) herangezogen. Die Molekularbewegung ist z.B. die Ursache der Begrenzung der mechanischen Meßgenauigkeit (z.B. beim Galvanometer) und der Diffusion.


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