Bell-Magendie-Gesetz

Bell-Magendie-Gesetz ist nach C. Bell und F. Magendie benannt. Einteilung der Rückenmarksnerven der Wirbeltiere nach ihrer funktionellen Bedeutung. Besagt, daß die sensiblen Nervenfasern (Afferenzen), welche die von den Rezeptoren aufgenommenen Informationen zum Zentralnervensystem leiten, durch die hinteren (dorsalen) Wurzeln in das Rückenmark eintreten und die motorischen Nerven (Efferenzen), welche die Informationen vom Zentralnervensystem zu den Erfolgsorganen übermitteln, durch die vorderen (ventralen) Wurzeln austreten.


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