Assessment Center leiden unter ihrem Ruf. Oft werden sie als Auswahlwerkzeug eingesetzt. Durch eine aufmerksame Wahrnehmung und handlungsorientiertes Feedback können sie die Potenziale und Förderungsmöglichkeiten der Teilnehmer aufzeigen.

Purer Prüfungsstress, beinhartes Feedback, gnadenloses Aussieben – wohl kaum ein Instrument der Personalentwicklung oder Potenzialanalyse hat mit einem derartig fragwürdigen Image zu kämpfen wie das Assessment Center (AC). Ohne Vorinformationen irren die Teilnehmer durch zusammenhanglose Übungsszenarien und kommen anschließend ohne nennenswertes Feedback und frustriert wieder aus dem Assessment heraus.

Es geht auch anders. Auf den Bedarf konzipiert, angemessen entworfen, sorgfältig kommuniziert, durchgeführt und evaluiert liefert ein AC höher verdichtete und verwertbare Ergebnisse als praktisch jedes andere Tool in der Potenzialanalyse. Wenn das Assessment Center richtig und gut aufgesetzt ist, bildet das Zusammenspiel der unterschiedlichen Übungseinheiten die Unternehmenswirklichkeit der Teilnehmer im Workshop modellhaft und glaubwürdig ab und stellt ihnen damit direktes handlungsorientiertes und somit besonders wertvolles Feedback zur Verfügung.

Die Umsetzungsgeschwindigkeit dieser Rückmeldungen berücksichtigend, können Teilnehmer ihr situativ erfahrenes Feedback bereits in der nächsten Übung neu und anders in ihre Handlungsoptionen integrieren. Es findet ein direktes und dennoch nachhaltiges Antizipieren statt. Die Teilnehmer üben sich direkt und unmittelbar „neu“ – ein intensiver Lerneffekt, den kaum ein anderes Instrument auf diese Weise erfahrbar machen kann.


mehr