Karate
Die ostasiatische Kampfsportart Karate hat Ihren Ursprung in Japan und wird heutzutage in der ganzen Welt trainiert und gelehrt. Bis zum Ende des zweiten Weltkrieges war Karate allerdings nur im japanischen Raum bekannt und nur einzelne Personen außerhalb Japan kannten die Kampfsportart Karate. Durch die Bevölkerungsbewegungen in andere Länder kam Karate auch nach Amerika und Europa.
Der Kampfstil im Karate wird in verschiedenen Stilrichtungen unterteilt. Dabei werden je nach Stilrichtung andere Kampftechniken gelehrt. Die vier bekanntesten Stilrichtungen sind: Goju-Ryu, Shito-Ryu, Wado-Ryu und Shotokan.
Als Sport wird Karate ebenfalls erst nach dem zweiten Weltkrieg, vermehrt betrieben. Vorher diente Karate eher des Selbstverteidigung. Heutzutage gibt es in vielen Ländern der Erde Karate-Verbände und Vereine wo Sportler Karate trainieren können. Die Verbände halten meist Nationale und Internationale Wettkämpfe ab. Bei den Wettkämpfen sind meist aber nur bestimmte Techniken erlaubt, da ansonsten der Gegner zu schwer verletzt werden kann.
Die Kleiderordnung im Karate wurde Anfang des 19. Jahrhunderts aus dem japanischen Judo übernommen. So gibt es ein Karate-Gi, das ist der Karate Anzug, dieser ist immer in der Farbe weiß und ein Budogürtel der durch seine Farbe den Karate-Wissensgrad des Trägers anzeigt. Alle Farben außer Schwarz sind Schülergrade und werden als Kyu bezeichnet. Ab dem Schwarzen Gürtel nennt man die Grade Dan. Die Dan Grade sind nochmal in Zehn Stufen unterteilt. Diese werden jedoch immer mit einen schwarzen Gürtel signalisiert.
Für das Karate Training gibt es dann noch spezielle Stoffschützer die man an den Händen und Schienbeinen tragen kann. Bei Wettkämpfen sind solche Schützer allerdings nicht zugelassen. Bei Wettkämpfen trägt meist ein Kämpfer einen zweiten farbigen Gürtel damit man die Karate Kämpfer besser auseinander halten kann.
