Geschichte der DSL-Telefonie

Seitdem das Internet immer populärer geworden ist und die Geschwindigkeit mit der Daten von einem Ende der Welt an das andere stetig steigt, ist die Idee vom Telefonieren über das Internet immer größer geworden. Aber wie genau funktioniert VoIP eigentlich und was ist dabei alles zu beachten? Bei dem Telefonieren über das Internet hat man zunächst einmal ein ganz normales Telefon.

Dieses hat ein Mikrofon welches die Stimme des Telefonierenden aufnimmt und einen Lautsprecher welche selbige von dem anderen Teilnehmer wieder ausgibt. Dazwischen wird ein weiteres Gerät geschaltet, welches die Signale des Telefons umwandelt. Genauer gesagt werden die analogen Audiosignale in Digitale umgewandelt und in kleine IP-Pakete verpackt. Genau wie bei den Signalen von Computern werden diese über das Internet verschickt.

Im Gegensatz zu normaler Telefonie ist dabei der DSL Telefonie keine Direkte Verbindung zu dem anderen Gesprächsteilnehmer nötig. Es kann z.B. sein, das ein Paket über New York und San Francisco, ein anderes über Moskau und vielleicht Peking gesendet wird. Sobald die Pakete beim Empfänger landen sollen, müssen sie wieder zusammengesetzt und schlussendlich in analoge Signale umgewandelt werden. Das macht entweder das zuständige, nächstgelegene Amt des Telefonanbieters oder, falls der Empfänger auch VOIP besitzt, dessen DSL-Hardware. Die Signale werden also wieder Analog an das Telefon gesendet und der Lautsprecher des Telefons gibt die Stimme wieder aus. Bei ISDN-Telefonen werden übrigens auch digitale Signale verwendet, d.h. das bei einem ISDN-Empfänger die digitalen Signale nur umgewandelt und an das ISDN-Endgerät gesendet werden. Der Vorteil sind geringere Entgelte, vereinheitlichung der Daten sowie eine größere Sicherheit.