Holzhallen nur vom Profi
Holz ist ein fast universal einsetzbares Baumaterial. So auch beim Holzhallenbau. Holz bietet hier eine vergleichsweise preiswerte Alternative zu Stein, Beton und Stahl. Holz wächst in der Natur nach. Werden für eine Holzhalle 80 Bäume gefällt, können 80 neue bäume hierfür gepflanzt werden. Holz als Baumaterial ist deswegen so beliebt, da es leicht zu behandeln ist und zu dem auch einen gewissen Charme versprüht. Holz strahlt Gemütlichkeit und Wärme aus.
Wo gegen bei Stahl oder Beton weniger ein Wohlgefühl auf kommt. Es gibt Holzhallenbau mit Stützbalken und es gibt welche ohne. Holz ist mit der richtigen Behandlung sogar biegsam. Relativ pflegeleicht ist Holz außerdem. Beständig und von Dauer ist es allerdings nur, wenn es gepflegt wird. Dazu gehört eine regelmäßige Pflege des Holzes durch Lacke und Imprägnierungen. Holz kann in sämtlichen Farben gestrichen werden.
Charakteristisch ist ein leises Knacken, das man im Inneren der Halle manchmal wahrnehmen kann, da Holz sich ständig ausdehnt. In vielen Unternehmen wird der Bau einer Holzhalle umgesetzt. Holz ist im Vergleich zu Beton oder Stahl recht günstig. Außerdem lässt es sich leicht verarbeiten. So lange man keine leicht entflammbaren Gegenstände bzw. Gase, Öle oder Chemikalien zu lagern hat, kann in einer Holzhalle alles andere gelagert werden. Holzhallen halten einem Brand weniger lange stand. Die Überlegung für eine Holzhalle sollte in erster Linie mit dem Zweck, den die Halle erfüllen soll, abgestimmt werden.
Für die Lagerung von Holz oder Heu und Stroh ist sie am besten geeignet. Wirkliche Wertgegenstände sind in ihr wohl nicht gut aufgehoben, da Einbrecher vergleichsweise ohne Probleme ein Loch in die Wand sägen könnten. Hallen aus Holz sind für die Industrie eigentlich nicht geeignet. Holz als Verkleidungselement wird dagegen auch in der Industrie verwendet. Beispielsweise bei einer Betonhalle, die nach Außen mit Brettern verkleidet wird. Da Holz in den meisten Fällen als optisch ansprechend empfunden wird.
