Stromtarife

Interessant zu wissen ist, dass nur etwa 20 Prozent des Strompreises auf die tatsächliche Stromerzeugung entfallen, ungefähr 40 Prozent entfallen auf den Transport des Stromes vom Kraftwerk zum Endverbraucher und weitere 40 Prozent sind Steuern und Abgaben, wie die Stromsteuer und die Mehrwertsteuer.
Die Stromanbieter verlangen für die Stromlieferung an den Verbraucher unterschiedliche Endpreise, wenn der Verbraucher glaubt, er zahle zu viel an Stromkosten, kann er mittels eines Stromvergleichs im Internet schnell feststellen, ob es günstigere Stromanbieter für seine Region gibt.

Den Stromanbieter kann jeder Verbraucher schon seit 1998 frei wählen, davon haben jedoch die wenigsten Verbraucher bisher Gebrauch gemacht. Dabei lassen sich durch einen Wechsel durchaus Stromkosten sparen.

Der Stromanbieterwechsel ist unkompliziert und kann über das Internet erfolgen. Die Kündigung und den damit verbundenen Schriftwechsel übernimmt der neue Stromanbieter für den Kunden. Die Stromversorgung ist zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Sie wird den Verbrauchern gesetzlich garantiert. Selbst wenn ein Stromanbieter ausfällt, was bei Kleineren durchaus schon vorgekommen ist, wird der Verbraucher immer mit Strom versorgt.
Deshalb ist allen zu raten, zu prüfen, inwieweit durch einen Wechsel des Stromanbieters bares Geld gespart werden kann.

Verbraucher, die etwas für die Umwelt tun möchten, können zu einem Ökostromanbieter wechseln, da wird ihm garantiert, dass ein Teil des Geldes, das er für den Strom bezahlt, für erneuerbare Energien verwendet wird. Die Preise für Ökostrom sind auch nicht mehr so hoch wie noch vor einigen Jahren.

Jeder Verbraucher, der den Stromanbieter wechselt, um Geld zu sparen, sollte zuvor in seinem Haushalt den Stromverbrauch analysiert haben und alle Möglichkeiten genutzt haben, um Strom erst gar nicht zu verbrauchen.