Kostenloser Gehaltsvergleich
Immer wieder tauchen die Ausreden der arbeitslosen Mitbürger in der Form auf, als dass sie lieber Arbeitslosengeld bekommen, statt für viel weniger Geld arbeiten zu gehen. Diese Aussage ist zum einen recht irrelevant, da man als Arbeitsloser im Grunde dazu verpflichtet ist, sich um Arbeit zu bemühen, zum anderen kann man dieser Aussage jedoch auch standhalten, indem man wissentlich zu spät zum vom Arbeitsamt vermittelten Vorstellungsgespräch erscheint, breitbeinig auf dem Stuhl sitzt und dämliche Antworten gibt. Hauptsache, man bekommt den Stempel der Firma und kann diesen beim Arbeitsamt vorlegen.
So wird das leider teilweise gemacht. Diese Vorgehensweise ist jedoch absolut egoistisch, da sämtliche Steuerzahler gerade eben für diesen Arbeitslosen aufkommen und ihm sozusagen sein Leben finanzieren, ebenso wie beim HartzIV. Und dann gibt es auch noch diejenigen, die im Grunde wirklich mehr Arbeitslosengeld bekommen, als sie vorher verdient haben. Denjenigen kann nur an geraten werden, sich vor dem nächsten Vorstellungsgespräch dem Internet zu bedienen. Hier kann ein kostenloser Gehaltsvergleich durchgeführt werden und so kann man im Grunde schon mit einer gewissen Gehaltsforderung zum Gespräch erscheinen. Wenn der Arbeitgeber dies dann ablehnt, muss halt abgewogen werden, ob der Job nun wirklich etwas ist oder eher nicht. Ehrlichkeit ist hier jedoch geboten, d.h. pauschalisierte Aussagen, der Job bringe weniger als das Arbeitslosengeld ein, sind hier fehl am Platze.
