Gepostet am Mai 1, 2007 in Physik
Bunsen-Roscoe-Gesetz, photochemisches Lichtmengengesetz, Reziprozitätsgesetz, benannt nach R.W. Bunsen und H.E. Roscoe, besagt, daß die photochemischen Effekte, z.B. die Schwärzung der photographischen Platte, quantitativ gleich sind, wenn das Produkt aus Lichtintensität I und Einwirkzeit t gleich ist:
I · t = const.
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Gepostet am Mai 1, 2007 in Physik
Brownsche Molekularbewegung, thermische Bewegung, nach R. Brown benannte andauernde ungeordnete Zitterbewegung von suspendierten Teilchen (in der Biologie auch von Zellen, Organellen, Zellfragmenten) oder auch von besonders leichten Instrumententeilen, verursacht durch Stöße einzelner Moleküle des umgebenden flüssigen oder gasförmigen Mediums aufgrund seines Wärmeinhalts; von Einstein und Smoluchowski 1905 zur Bestimmung der Avogadro- Konstante (Loschmidtsche Zahl) herangezogen. Die Molekularbewegung ist z.B. die Ursache der Begrenzung der mechanischen Meßgenauigkeit (z.B. beim Galvanometer) und der Diffusion.
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Gepostet am Mai 1, 2007 in Physik
Braunsche Röhre, nach K.F. Braun benannte Elektronenröhre. Aus einer Glühkathode austretende Elektronen werden durch gelochte Anodenbleche beschleunigt und gebündelt und erzeugen auf einem fluoreszierenden Schirm einen Leuchtfleck. Elektrische oder magnetische Ablenksysteme verändern die Richtung des Elektronenstrahls. Anwendung z.B. bei Oszillographen, beim Fernsehen und im Funkmeßwesen.
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Gepostet am Mai 1, 2007 in Physik
Becquerel-Effekt, benannt nach A.E. Becquerel; wird eine von zwei gleichen Elektroden, die in einen Elektrolyten eintauchen, belichtet, so können zwischen ihnen Potentialdifferenzen (Polarisierung) auftreten; besonders wirksam sind violettes und ultraviolettes Licht; vor allem ausgeprägt bei Selen-Elektroden sowie bei oxidierten, chlorierten und iodierten Elektroden; das Vorzeichen der Potentialdifferenz (Spannung), die im allgemeinen einige Mikrovolt beträgt, kann sich im Lauf der Belichtung umkehren.
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Gepostet am Mai 1, 2007 in Physik
Gerät zur Demonstration der Grundgesetze der Mechanik (F = m · a, Kraft = Masse mal Beschleunigung). Über eine feste Rolle läuft ein Faden, an dessen Ende zwei gleiche Massen (»Gewichte«) aufgehängt sind. Vergrößert man nun eine der Massen etwas durch Anhängen einer Zusatzmasse, so beginnt die schwerere Masse zu fallen, während die andere gehoben wird. Durch diesen »Trick« wird die Fallbeschleunigung verringert und die Fallbewegung leicht meßbar.
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