Horoskope – Gesellschaft

Das Horoskop oder die Horoskope in der heutigen Gesellschaft sind vielfältiger den je. Wir finden Horoskope aus der westlichen Astrologie. Hierzu zählen verschiedenste Formen. Da haben wir das Tageshoroskop für jedes Sternzeichen und oftmals für jedes Geburtsdatum, das Wochenhoroskop, das Monatshoroskop, das Jahreshoroskop, das Berufshoroskop, das Liebes- bzw. Partnerhoroskop, das Gesundheitshoroskop und natürlich das klassische Geburtshoroskop.


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Spörers Gesetz

Spörers Gesetz, beschreibt die Verteilung (Breitenwanderung) der Sonnenflecken im Verlauf des Sonnenfleckenzyklus. Beim Beginn eines neuen Zyklus erscheinen die Sonnenflecken in hohen heliographischen Breiten (30°-40°), um im Verlauf des Zyklus in immer tieferen Breiten aufzutreten, bis sie gegen Ende des Zyklus (Sonnenfleckenminimum) schließlich in der Zone 5° nördlich und südlich des Sonnenäquators erscheinen. Bevor das Minimum erreicht ist, treten in hohen Breiten bereits wieder Flecken des neuen Zyklus auf, so daß sich die einzelnen Zyklen etwas überlappen.


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Poynting-Robertson-Effekt

Poynting-Robertson-Effekt, nach J.H. Poynting und H.P. Robertson benannter Effekt aus der Astronomie: Kleine Teilchen (z.B. Mikrometeorite), die sich um die Sonne bewegen, werden im Laufe der Zeit immer mehr abgebremst und stürzen schließlich auf Spiralbahnen in die Sonne. Der Effekt beruht auf Aberration: die Sonnenstrahlung wirkt auf ein zirkular umlaufendes Staubteilchen ein. Infolge der Eigengeschwindigkeit des Teilchens »sieht« dieses die Sonnenstrahlung unter einer geringen Abweichung von der Normalen, woraus eine das Teilchen abbremsende Kraft resultiert, die dessen Spiralbewegung zur Sonne bewirkt.


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Oortsche Wolke

Oortsche Wolke, Vorstellung von J.H. Oort, nach der die Sonne in einem Abstand zwischen 20000 und 70000 AE (1 AE = 150 Millionen km) von einer kugelschalenförmigen Wolke aus Kometenkernen umkreist wird. Wenn ein Komet irgendwie gestört wird – sei es durch einen vorüberziehenden Stern oder auch nur durch einen entfernten planetaren Körper -, kann er so abgelenkt werden, daß er sich auf die Sonne zubewegt. Wenn er dann durch einen Planeten – gewöhnlich einen der äußeren Riesenplaneten (z.B. Jupiter) – gestört wird, kann er eingefangen und auf eine kurzperiodische Bahn gebracht werden. Ebenso kann er auch aus dem Sonnensystem »hinauskatapultiert« oder einfach in die Oortsche Wolke zurückgeführt werden, um nicht mehr oder erst nach sehr langer Zeit wieder ins innere Sonnensystem zurückzukehren. Es gibt keinen direkten Beweis für die Existenz der Oortschen Wolke. Die Theorie erklärt aber die gegenwärtig bekannten Tatsachen.


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Laplacesche Nebularhypothese

Laplacesche Nebularhypothese, Rotationshypothese, Laplacesche Theorie, Theorie von der Entstehung der Himmelskörper, nach der die Planeten aus einer am Anfang langsam rotierenden, ausgedehnten Gasmasse, die sich aufgrund der eigenen Massenaziehung zusammenzog, entstanden sind. Aufgrund der Kontraktion wurde die Rotation der Gasmasse zunehmend schneller; sie verflachte zu einer Scheibe (Ursonne), von der sich nach und nach infolge der Zentrifugalkraft Gasringe ablösten; aus lokalen Verdichtungen innerhalb der Ringe gingen dann die einzelnen Planeten hervor.


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Lagrange-Punkte

Lagrange-Punkte, Librationspunkte, fünf Punkte im Raum, an denen sich ein sehr kleiner Körper im Gleichgewicht mit den Bahnen zweier großer Körper befinden kann. Diese Gleichgewichtspunkte gehören zu den seltenen Fällen, in denen das Dreikörperproblem exakt lösbar ist. Im Falle eines massereichen Planeten, der die Sonne in einer Kreisbahn umläuft, liegen drei der Librationspunkte auf der Verbindungsgeraden von Sonne und Planet; die beiden restlichen Punkte bilden mit den Positionen von Sonne und Planet zwei gleichseitige Dreiecke. Besonders wichtig sind die Librationspunkte im System Sonne – Jupiter, wobei sich eine Gruppe von Planetoiden, Trojaner genannt, in Gleichgewichtspunkten 60° vor und hinter Jupiter befindet.


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