Gepostet am Jun 3, 2007 in Finanzen, Wirtschaft
Noch vor wenigen Jahren hätte kaum jemand für möglich gehalten, dass die Europäische Währungsunion zum 1.1. 1999 realisiert wird. Was hat sich in der Zwischenzeit geändert? Zum einen ist das monetäre Umfeld günstig. Die westlichen Industrieländer verzeichneten in den 90er-Jahren eine starke Konvergenz zu niederen Inflationsraten. Insbesondere die Erfahrung in den USA zeigt, dass auch robustes Wachstum nicht automatisch zur Inflation führen muss. Das globale monetäre Umfeld mit niederen Inflationsraten machte es einfacher, die im Maastricht-Vertrag genannten monetären Konvergenzkriterien zu erreichen.
Den zweiten Erfolgsfaktor können sich die EU-Länder selbst zuschreiben. Vor allem die südeuropäischen Länder haben ihre Budgetdefizite drastisch reduziert, was die fiskalische Konvergenz erleichterte. Auch wenn die budgetpolitischen Erfolge nicht automatisch auf Dauer gesichert sind, so kann man doch auf die beachtlichen Anstrengungen der 90er-Jahre verweisen, die überwiegend von der Motivation getragen waren, von Anfang an dem Kreis der Euro-Länder zuzugehören. Dafür sprachen auch sehr handfeste finanzielle Gründe. Für die früheren Schwachwährungsländer bringt der Beitritt zum Euro eine deutliche Senkung der Realzinsen, und dies nicht erst nach dem Übergang, sondern bereits im Vorfeld, solange die Finanzmärkte die spätere Mitgliedschaft als glaubwürdig einstufen.
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Gepostet am Jun 3, 2007 in Wirtschaft
Abkürzung BAFA, Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit, Sitz: Eschborn; entstanden 2001 durch Umbenennung des Bundesausfuhramtes, in das zuvor das Bundesamt für Wirtschaft eingegliedert worden war. Das BAFA ist u.a. zuständig für Energiewirtschaft (z.B. Fördermaßnahmen zugunsten erneuerbarer Energien und des deutschen Steinkohlenbergbaus, Mitwirkung an der Krisenvorsorge im Mineralölbereich) und Wirtschaftsförderung (z.B. Abwicklung von Förderprogrammen für kleine und mittlere Unternehmen) sowie für Exportkontrolle, Durchsetzung der im Rahmen der EG getroffenen gemeinsamen Einfuhrregelungen und Überwachungsaufgaben im Zusammenhang mit dem Kriegswaffenkontroll-Gesetz (v.a. Überwachung der Herstellung, Beförderung und Veräußerung von Rüstungsgütern), dem Atomwaffen-Gesetz und dem Chemiewaffenübereinkommen.
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Gepostet am Jun 3, 2007 in Wirtschaft
Gesamtheit der Einrichtungen, wirtschaftlich nutzbaren Gegebenheiten (z.B. Produktionsfaktoren), Maßnahmen und Tätigkeiten, die geeignet sind, der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse an Waren und Dienstleistungen zu dienen. Die Gesamtheit der Allokations-, Produktions-, Verteilungs- und Verwendungsvorgänge im Sinne von Konsum, Sparen und Investition wird als Wirtschaftsprozess bezeichnet.
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Gepostet am Mai 17, 2007 in Finanzen, Wirtschaft
Post, mit der Übermittlung von Briefen, Warensendungen, Päckchen, Paketen, Geld (Postanweisung) betraute und zum Teil im Bankwesen tätige Einrichtung, die in Deutschland bis 1989 auch das Fernsprechmonopol hatte und dem Bundesminister für Post und Telekommunikation unterstellt war (Deutsche Bundespost). Die Post ist in vielen Ländern eine staatliche Institution. Die Postgeschäfte in der Bundesrepublik Deutschland wurden bis 1994 von der Deutschen Bundespost, seitdem von der Deutschen Post AG, der Deutschen Postbank AG und der Deutschen Telekom AG sowie privaten Anbietern wahrgenommen. Die Aufsicht über den Bereich Post und Telekommunikation untersteht seit 1998 der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post. In Österreich und der Schweiz kam es zu ähnlichen Reformen des Postwesens.
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Gepostet am Mai 16, 2007 in Finanzen, Wirtschaft
Unter Inflation versteht man die Vergrößerung der Geldmengen eines Landes, der kein entsprechendes Warenangebot gegenübersteht. Sie führt zu Preissteigerung und damit fortschreitender Entwertung des Geldes.
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Gepostet am Mai 16, 2007 in Finanzen, Wirtschaft
Handel ist die gewerbsmäßige Vermittlung des Austausches von Gütern (Tausch von Naturalien oder gegen Geld) und Dienstleistungen sowie die Gesamtheit aller mit Handel beschäftigten Einrichtungen. Der Großhandel verkauft Waren in großer Menge an Wiederverkäufer oder weiterverarbeitende Betriebe. Die Sachgüter werden dabei nicht oder nur geringfügig verändert. Der Einzelhandel veräußert Waren in kleineren Mengen an Verbraucher oder zur Weiterverarbeitung. Der Handel ist der Mittler zwischen Produzenten und Konsumenten, beiden bietet er seine Dienstleistung an. Neben dem Knüpfen von Kontakten hat er auch ein beratende und informierende Funktion. Güter werden oft in Sortimenten zusammengefasst (Lagerhaltung), in andere Einheiten gepackt und auch über die Entfernungen transportiert. Je nach Absatzgebiet wird zwischen Binnenhandel und Außenhandel unterschieden, je nach Handelsobjekt zwischen z.B. Waren-, Immobilien- und Devisenhandel.
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