Fonds mit Kapitalgarantie

Spätestens seit dem Börsencrash 2000/2001 sind Garantieprodukte bei den Anlegern zunehmend beliebter geworden. In typisch deutscher Vollkaskomentalität wird zu Gunsten der Sicherheit lieber auf Rendite verzichtet. Wie beliebt diese so genannten Garantiefonds derzeit bei Privatanlegern sind, zeigt eine Statistik des Bundesverbandes Investment und Asset Management e.V. (BVI). Ihr zufolge flossen alleine im zweiten Halbjahr des Jahres 2006 mehr als 3,3 Milliarden Euro in Fonds mit Kapital- oder Wertsicherungsgarantie. Bei aller Freude über die abgegebene Kapitalgarantie vergessen Anleger, dass nicht die Garantie sondern die Rendite über den Erfolg einer Geldanlage entscheidet. Und genau hier liegt der Pferdefuss der Garantiefonds. Jede Kapitalgarantie kostet Geld und zwar zum einen, durch die entsprechenden Produkte, mit denen sie abgesichert wird und zum anderen dadurch, dass diese Gelder eben nicht mehr für die eigentlichen Investments zur Verfügung stehen. So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass Garantiefonds selbst in der Börsenhausse der Jahre 2004 bis 2007 um einiges schlechter performt haben, als reine Aktienfonds.


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Girokonto und Tagesgeld kombinieren

Der Kampf um Kunden wird auch für Banken und Sparkassen immer härter. Gut für den Verbraucher, denn er profitiert in erster Linie davon. So gibt es nicht nur immer mehr kostenlose Girokonten am Markt, von denen einige sogar ohne monatlichen Mindestgehaltseingang auskommen, sondern auch immer mehr Angebote, bei denen für das auf dem Konto befindliche Guthaben Zinsen gezahlt werden, die denen eines Tagesgeldkontos in nichts nachstehen. So bietet zum Beispiel die Netbank derzeit potentiellen Kunden an, Guthaben auf dem Girokonto für 6 Monate und bis zu einer Summe von 50.000 Euro mit 4,00% p.a. zu verzinsen. Viel besser kommen Sie mit einem separaten Tagesgeldkonto auch nicht weg. In Punkto Sicherheit gibt es hier auch keine Bedenken. Sowohl das Netbank Girokonto als auch alle anderen Konten, Tages- und Termingelder dieser Bank sind durch die Mitgliedschaft im Einlagensicherungsfonds deutscher Banken in einer Höhe abgesichert, die kein gewöhnlicher Sparer zeit seines Lebens erreichen wird. Da dies auch für so ziemlich jedes Tagesgeldkonto deutscher Kreditinstitute gilt, nehmen sich beide Möglichkeiten nichts im Hinblick auf die Sicherheit der Kundengelder. Über diesen Fonds sind nämlich alle Einlagen und Sichtguthaben abgesichert und dazu gehören Girokonten ebenso wie Tagesgeldkonten oder Festgeldanlagen.


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Zentrale Notenbank

Zentralbank eines Landes mit dem Recht der Banknotenausgabe. Sie reguliert den Geldumlauf und die Wechselkurse. Durch Festsetzung des Diskontsatzes beeinflusst die Zentrale Notenbank die Geld- und Kapitalzinssätze (siehe auch Zins).

Die Zentrale Notenbank dient den Geschäftsbanken als Bank. Zentralbank in Deutschland ist die Deutsche Bundesbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie unterliegt keinerlei Weisung oder Aufsicht, ausgenommen der Rechtskontrolle.


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Post

Post, mit der Übermittlung von Briefen, Warensendungen, Päckchen, Paketen, Geld (Postanweisung) betraute und zum Teil im Bankwesen tätige Einrichtung, die in Deutschland bis 1989 auch das Fernsprechmonopol hatte und dem Bundesminister für Post und Telekommunikation unterstellt war (Deutsche Bundespost). Die Post ist in vielen Ländern eine staatliche Institution. Die Postgeschäfte in der Bundesrepublik Deutschland wurden bis 1994 von der Deutschen Bundespost, seitdem von der Deutschen Post AG, der Deutschen Postbank AG und der Deutschen Telekom AG sowie privaten Anbietern wahrgenommen. Die Aufsicht über den Bereich Post und Telekommunikation untersteht seit 1998 der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post. In Österreich und der Schweiz kam es zu ähnlichen Reformen des Postwesens.


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Leitzinsen

Mit Beginn der Stufe drei der Wirtschafts- und Währungsunion sind die geldpolitischen Befugnisse von der Deutschen Bundesbank auf das Europäische System der Zentralbanken übergegangen, d.h. die früheren Leitzinsen – der Lombard- und Diskontsatz – wurden seit dem 1. Januar 1999 nicht mehr festgesetzt. Der Lombardsatz wurde durch den Zinssatz der EZB (Zentralbankgeld) für die Spitzenrefinanzierungsfazilität (SRF-Satz) ersetzt.


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Investmentgesellschaft

Eine Beteiligungsgesellschaft, deren Investmentfonds zur Risikominderung aus breitgestreutem Aktien-, Renten- oder Immobilienbesitz besteht. Das gegen Ausgabe von Anteilsscheinen (Investmentzertifikate) eingelegte Geld der Anleger, z.B. Investmentsparer, wird in handelbaren und fungiblen Werten angelegt.


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