Inflation

Unter Inflation versteht man die Vergrößerung der Geldmengen eines Landes, der kein entsprechendes Warenangebot gegenübersteht. Sie führt zu Preissteigerung und damit fortschreitender Entwertung des Geldes.


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Indexwährung

Währung, die durch die Notenbank gesteuert wird, indem sie die Geld- und Kreditmenge manipuliert. Die Kaufkraft des Geldes wird durch die Regulierung der sich im Umlauf befindlichen Kapitalmengen auf stabilem Niveau gehalten (Inflationssicherung). Zur Orientierung gibt es Preisindizes und andere Indexziffern.


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Handel

Handel ist die gewerbsmäßige Vermittlung des Austausches von Gütern (Tausch von Naturalien oder gegen Geld) und Dienstleistungen sowie die Gesamtheit aller mit Handel beschäftigten Einrichtungen. Der Großhandel verkauft Waren in großer Menge an Wiederverkäufer oder weiterverarbeitende Betriebe. Die Sachgüter werden dabei nicht oder nur geringfügig verändert. Der Einzelhandel veräußert Waren in kleineren Mengen an Verbraucher oder zur Weiterverarbeitung. Der Handel ist der Mittler zwischen Produzenten und Konsumenten, beiden bietet er seine Dienstleistung an. Neben dem Knüpfen von Kontakten hat er auch ein beratende und informierende Funktion. Güter werden oft in Sortimenten zusammengefasst (Lagerhaltung), in andere Einheiten gepackt und auch über die Entfernungen transportiert. Je nach Absatzgebiet wird zwischen Binnenhandel und Außenhandel unterschieden, je nach Handelsobjekt zwischen z.B. Waren-, Immobilien- und Devisenhandel.


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Geldmarkt

1) Partialmarkt einer Volkswirtschaft (Gütermarkt, Arbeitsmarkt). Auch hier gibt es die Kräfte von Nachfrage und Angebot. Die Geldnachfrage, also die Nachfrage nach sofort verfügbarem Geld, ist abhängig vom Zinsniveau, von den Transaktionskosten, die die Umwandlung von Festgeld (z.B. auf dem Sparkonto) zu liquidem Geld (z.B. auf dem Girokonto) verursachen, und von den Opportunitätskosten, die entstehen, wenn man Geld nicht langfristig anlegt und hohe Zinsen erhält, sondern es ohne Verzinsung, aber dafür zur sofortigen Verfügung anlegt. Die Geldnachfrage steigt mit dem Einkommen. Das Geldangebot, also die vorhandene Geldmenge, wird langfristig von der Zentralbank bestimmt.


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Federal Reserve System

Federal Reserve System, seit 1913 das Notenbanksystem der USA; wird angeführt durch den “Board of Governors”, der die Geld- und Kreditpolitik organisiert und die Notenausgabe (Federal Reserve Notes) überwacht. Sieben Mitglieder des Board of Governors werden vom Präsidenten der USA ernannt, den Rest wählen die Mitgliedsbanken. Ihm sind Federal Reserve Banks untergeordnet.


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Europäische Zentralbank

Europäische Zentralbank ist das zentrale und unabhängige Noten- und Kreditinstitut der Europäischen Union seit dem 1.6.1998 mit Sitz in Frankfurt am Main. Für die Durchsetzung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion erfüllt die Europäische Zentralbank Aufgaben wie z.B. die Festsetzung der Wechselkurse. Außerdem vereinheitlicht sie die Geld- und Wechselpolitik, bekämpft die Inflation innerhalb der Europäischen Union und realisiert die Stabilität des Preisniveaus. Sie genehmigt die Ausgabe von Banknoten innerhalb der Gemeinschaft.


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